Lastminute Mallorca Urlaub buchen

  Dort, wo die Sandstrände der weit geschwungenen Bucht von Polle Na in die schroffen Felsen der Halbinsel Formentor übergehen, liegt der sympathische Hafenort Port de Pollenea J. Das Verhältnis zwischen Hotelbauten und Villen scheint hier noch ausgewogener als anderswo. Die von der Festung begrenzte Bucht, der goldene Sandstrand, die Palmen an der hübschen Promenade, die in maßvoller Höhe gehaltenen Hotels, die kahlen Felsberge im Hintergrund; alles scheint aufeinander abgestimmt. Im Hafen dümpeln die Jachten und im Restaurant des Club Näutico hat man beim Essen einen stilvollen Platz mit gutem Ausblick. Doch dient der Hafen nicht nur vielen Hobby-Seglern aus ganz Europa, sondern auch noch den Fischern, die nach wie vor hinausfahren, um sich und die Restaurants der Gegend mit köstlichen Meeresfrüchten zu versorgen. Die mallorquinischen Fischerboote, llaiits (gesprochen Jauts) genannt, gehen in ihrer ursprünglichen Form auf die Phönizier zurück und werden mit einem dreieckigen Latinersegel an einer steilen Rah gesegelt. Ein langer, weit über den Bug ragender Klüverbaum trägt die Fock, und charakteristisch für die Bötchen ist der Vorsteven. Heute besitzen die hochseetüchtigen Llaüts zusätzlich einen starken Dieselmotor. Port de Pollenga ist ein idealer Ort, um vor Anker zu gehen. Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bucht von Polleno als eines der ersten Urlaubsziele auf der Insel bebaut, und seitdem Winston Churchill im nahen Hotel Formentor seine Ferien verbracht hatte, entwickelte sich die Gegend zur bevorzugten Adresse britischer Besucher. Daran hat sich bis heute nichts geändert, und Englisch ist nach wie vor die erste Verkehrssprache vor Ort.
Schon die Römer hatten in dieser Bucht eine erste kleine Niederlassung, doch zeugen keinerlei archäologische Funde von dieser frühen Besiedlung. Über die Jahrhunderte blieb die Piratengefahr gleichmäßig hoch, und der Ort wurde immer wieder von den Korsaren überfallen. Daran änderten auch die immer weiter ausgebauten Befestigungsanlagen wenig.
An den Jachthafen schließen sich einige kleine Werften an und dann folgt der lange, feine Sandstrand, an dem die Anfang der 1990er Jahre neu angelegte und von Bäumen gesäumte Flaniermeile Passeig vora Mar verläuft, an der sich Hotels, Restaurants und Geschäfte für den touristischen Bedarf befinden.  
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